Die Geschichte

Der Nordstädter Bürgerverein Barmen e. V. ist als gemeinnützig anerkannt. Die Gemeinnützigkeit
wird in Abständen von drei Jahren durch die Finanzverwaltung geprüft.
Der Verein ist berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen.


1893 Gründung des Vereins unter der Bezeichnung: "Nordstädtischer Bürgerverein".
Vordringlicher Zweck war die Mitsprache bei der Entwicklung
des Stadtteils innerhalb der damals selbständigen Stadt Barmen.
Wichtiges Ziel war der Erhalt der Waldflächen im Norden der Stadt.
Bereits im Oktober des Gründungsjahres hatte der Verein 157 Mitglieder.


1895 Ankauf des Greef'schen Gutes und des Riescheider Waldes durch die
Stadt Barmen mit einem erheblichen Zuschuss des Nordstädtischen
Bürgervereines. Daraus entwickelte sich der Barmer Nordpark.


1893-1902 Einsatz des Vereins für die Entwicklung des wachsenden Stadtteils für
Kanalisation, Straßenbeleuchtung, Straßenbau und den öffentlichen
Nahverkehr.


1902-1914 Neben den erwähnten Aufgaben gab es jetzt auch gesellige Veranstaltungen
für die Mitglieder und die Barmer Bevölkerung. U. a. ist am
14.06.1914 ein Ausflug zur Besichtigung des Barmer Elektrizitätswerkes
in Hattingen dokumentiert.


1914-1918 Veränderungen der Aufgabenstellung: Unterstützung des "Roten Kreuzes",
des Barmer Freiwilligen Unterstützungskontos für Arme und Bedürftige
sowie Sachspenden für Soldaten.

 

1920 Aufgrund der extrem schlechten wirtschaftlichen Lage nach dem
Kriegsende stellte der Bürgerverein sein bisheriges Engagement ein.


1927 Der Verein wurde wieder reaktiviert. Es wurden Veranstaltungen und
Ausflüge für die Bürger organisiert.
1928-1938 Rückgang der Vereinstätigkeiten aufgrund der wirtschaftlichen und politischen
Situation.

 

1929 schloss sich der Verein einem Protest gegen
den Zusammenschluss der Städte Elberfeld und Barmen - wenn auch
erfolglos - an. Der Verein rechnete aufgrund der politischen Situation
mit einer Schließung.


1950-1952 Nach dem 2. Weltkrieg und einer 1950 erfolgten konstituierenden Sitzung
erfolgte 1952 das Wiederaufleben des Nordstädter Bürgervereins Barmen e. V.


1955 Der Nordstädter Bürgerverein richtet im Nordpark in vertraglichen Abstimmungen
mit der Stadt das Freigehege für Damwild ein.


1956 Der Verein wendet sich gegen die ursprüngliche Planung der A 46, die
den Verlauf der Autobahn mitten durch den Nordpark vorsah und
konnte die Trassenführung erfolgreich verhindern.


1963 Der Wichlinghauser Bezirksverein schließt sich dem Nordstädter Bürgerverein
Barmen e.V. an.


1978 Der Gehegezaun wird auf Vereinskosten vollständig erneuert


1979 Im Zusammenhang mit dem 50-jährigen Stadtjubiläum Wuppertals wird
das erste Wichlinghauser Straßenfest auf dem Wichlinghauser Markt
veranstaltet und wird auch weiterhin jährlich vom Nordstädter Bürgerverein
bis heute durchgeführt.


1980 Zur Begrüßung von Neumitgliedern findet der erste Dämmerschoppen
im Nordpark im unmittelbaren Bereich des "Waldhauses" statt. Diese
Tradition wurde im Laufe der Zeit weiter entwickelt. Seit mehreren Jahren
findet diese Veranstaltung auf der gegenüberlegenden Wiese statt,
wo sich im Spätsommer bis zu 300 Mitglieder und Freunde des Vereins
zum gemütlichen Umtrunk treffen.


1991 Nach schweren Stürmen in 1989 und 1990 mit schlimmen Verwüstungen
im Nordpark stiftet der Bürgerverein 20.000,- DM für die Wiederherstellung
der am schlimmsten betroffenen Parkteile.


1993 Feier des 100-jährigen Bestehens des Vereins. Der Künstler Walter
Wohlfeld malt das Bild: "Blick über Barmen vom Nordpark aus gesehen".
Der Verein kündigt die Stiftung eines Brunnens im Nordpark an.


1994 Der Brunnen wird im Bereich der Turmterrassen im Sommer eingeweiht
und Oberbürgermeisterin Frau Ursula Kraus für die Bürger Wuppertals übergeben.


1998 Nach der mutwilligen Zerstörung einer Schutzhütte wird durch den Verein
ein Wetterschutz nahe dem Kinderspielplatz aufgestellt.


1999 Einrichtung von Arbeitskreisen zur Durchführung der vielfältigen Aktivitäten
des Vereins zur besseren Aufgabenwahrnehmung.

 

2000 Die Idee für einen Kleinkinderspielplatz gegenüber dem Biergarten an
den Turmterrassen wird durch den Verein umgesetzt.


2001 Die Umzäunung des Damwildgeheges wird mit hohem Aufwand
erneuert und durch einen stabilen Stahlmattenzaun ersetzt.


2004 Entwurf und Aufstellung eines Schwebebahndenkmals unter
Verwendung eines historischen Obergurtknotens aus dem abgebauten
Schwebebahngerüst.


2009 Aufstellung einer Beschilderung zur Geschichte des Nordparks
in Zusammenarbeit mit Frau Dr. Dinnebier.


2010 Einweihung des Werner-Zanner-Platzes in Erinnerung an den lang-
jährigen Vorsitzenden des Vereins.

 

Auch in der Zukunft wird sich der Nordstädter Bürgerverein Barmen e. V. um die Verschönerung des Nordparks bemühen.

Lassen Sie sich also überraschen!


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